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Ein Interview mit unserem Geschäftsführer Hendrik Riedel für das Magazin D.mag im Kontext der DMEA 2022.

Ein Interview mit unserem Geschäftsführer Hendrik Riedel für das Magazin D.mag im Kontext der DMEA 2022.

Interesse an unserem Know How?

Mit der Digital Avantgarde begrüßt die DMEA in diesem Jahr einen neuen, aber auch renommierten Partner für die Digitale Transformation von Gesundheitseinrichtungen und regionalen Versorgungsnetzwerken. Was macht die Digital Avantgarde im Wesentlichen aus?

In den letzten fünf bis zehn Jahren wurde immer deutlicher, dass Krankenhäuser und Versorgungsregionen sich in der Digitalisierung nicht entsprechend den heutigen Marktanforderungen weiterentwickeln. Ursächlich dafür ist nicht das Fehlen von benötigten Technologien oder wirtschaftlichen, rechtlichen oder politischen Rahmenbedingungen. Vielmehr sind interne Verfahren, Maßnahmen, Projekte und Organisationsstrukturen nicht optimal darauf abgestimmt, die erreichbaren Mehrwerte der Digitalen Transformation für alle Beteiligten ganzheitlich zu identifizieren und in angemessener Zeit, wirtschaftlich nachhaltig zu erreichen.

Das Team der Digital Avantgarde GmbH unterstützt seine Kunden dabei, diesen Zustand organisationsverträglich zu verändern. Möglich wird dies durch die strukturierten Vorgehensmodelle und das sehr erfahrene Experten-Team diverser Fachdisziplinen (z.B. Medizin, Medizininformatik, IT, Analytik, Projekt-, Prozess- und Datenmanagement). Es unterstützt aktuell über 160 Kliniken in Deutschland und der Schweiz bei allen Themen um die organisationsverträgliche und gleichzeitig ganzheitliche Digitale Transformation.

 

Das heißt, Ihre Kunden werden dabei unterstützt, die benötigten Strukturen und Verfahren weiterzuentwickeln und entsprechende Maßnahmen und Projekte zu identifizieren sowie strategiekonform umzusetzen?

Das ist richtig. Ein entscheidender Faktor, der sich auf den Erfolg der Umsetzung digitaler Transformationsstrategien auswirkt, ist die zeitliche Abfolge der Umsetzung. Unsere Vorgehensmodelle und Services sind darauf ausgerichtet, nicht nur nachhaltige Erfolge sicherzustellen, sondern auch in den ersten Phasen der Transformation schon Mehrwerte und damit akzeptanzfördernde Erfolge zu erzielen.

Mit unserem Geschäftsbereich „Consulting Services“ unterstützen wir das Management dabei, eine strukturierte und operativ umsetzbare Digitalisierungsstrategie (Prozess- und Geschäftsfeldziele) und die dazu passende Datenstrategie zu entwickeln, zu etablieren und steuerbar zu halten. Dabei entsteht methodisch eine Digitale Roadmap mit zielführenden Maßnahmen und Projekten.

Im Bereich der „Resulting Services“ etablieren wir bei unseren Kunden die operative Fähigkeit, die Projekte und Maßnahmen so abzuwickeln, dass über die Projektierung und Umsetzung die operativen Ziele der Strategie auch real erreicht werden.

Der Geschäftsbereich „Solution Services“ bietet mit der „Digital Avantgarde Akademie“ den von den Projekten direkt oder indirekt betroffenen Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, sich bezüglich des operativ notwendigen Wissens bedarfsgerecht fortzubilden.

Mit unseren „Process Mining Services“ unterstützen wir unsere Kunden die Erreichung der gesetzten Prozessziele über die Analyse der realen Prozessdaten zu messen und zu visualisieren. So können zusammen mit unseren Experten die Abweichungen und weitere Potenziale ohne weiteren Mehraufwand identifiziert und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

Das Magazin D.mag zur DMEA 2022

Das hört sich so an, als würden die Digital Avantgarde Services sehr gut zu den Herausforderungen des KHZG passen. Welche Auswirkung hat dieses Investitionsprogramm zur Digitalisierung der Krankenhäuser auf Ihre Projekte?

Das KHZG hat einen starken Einfluss auf den Markt und unsere Kunden und es wird sicherlich auch das dominierende Thema auf der diesjährigen DMEA sein. Im Mittelpunkt stehen Prozessreifegrade der medizinischen Versorgung sowie die dafür notwendige Datenqualität und Interoperabilitätsfähigkeit, die unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien erreicht werden müssen. Das entspricht genau unserem Verständnis von Digitalisierung.

Unsere Vorgehensmodelle und Methoden haben sich somit unter der Einflussnahme des KHZG nicht verändert. Vielmehr freuen wir uns, dass durch die Vorgaben des KHZG und der damit verbundenen Gesetze und Richtlinien allen Krankenhäusern deutlich gemacht wurde, wie eine operative steuerbare Strategie aufgebaut ist und das Leistungsportfolio der Digital Avantgarde mit dem KHZG bestätigt wurde. Das hat auch dazu geführt, dass wir aktuell über 250 Mio Euro Antragsvolumen mitverantworten und die entsprechende Umsetzung bis 2025 begleiten.

 

Sie betonen erneut die Erreichung von angestrebten Prozessreifegraden und die dafür notwendige Datenqualität. Was bedeutet das für die aktuelle Arbeit mit den Krankenhäusern im Kontext des KHZG? Wo liegen die größten Herausforderungen?

Im ersten Schritt müssen Krankenhäuser ihre Ausgangslage in Bezug auf das Zielbild richtig bewerten können. In der Regel sind die bestehende Organisationstruktur und das technische Fundament noch nicht ausreichend auf die künftigen Herausforderungen ausgerichtet. Wenn die Schwächen nicht identifiziert und initial ausgeräumt werden, werden die Projekte die Ziele nicht nachhaltig realisieren. Es ist elementar wichtig, dass ein belastbares eHealth-Ökosystem aufgebaut wird, das sich auch allen künftigen Einflüssen (technologisch, regulatorisch, rechtlich, politisch, wirtschaftlich) flexibel anpasst und somit eine nachhaltige Innovations- und Transformationsfähigkeit entsteht.

 

Das hört sich komplex an. Haben Sie ein konkretes Beispiel?

Sehr gerne. Das KHZG hat mit seiner Struktur und den entsprechenden Inhalten ein Zielbild und zugehörige Rahmenbedingungen definiert, die nur ganzheitlich erreicht werden können. Das bedeutet, dass die Projekte zu allen Fördertatbeständen mindestens im Bereich des Datenmanagements (meist auch prozessual) zusammenhängen und entsprechende Fähigkeiten orchestriert aufgebaut werden müssen.

So muss darauf geachtet werden, dass in der „Binnendigitalisierung“ (z.B. FTB3) nicht nur in Fachapplikationen investiert wird, welche die jeweiligen Muss- und Kann-Kriterien abdecken, sondern auch systemübergreifende Fähigkeiten im Daten- und Prozessmanagement aufgebaut werden (gemäß § 19 Abs. 2 KHSFV), so dass auch alle Daten aus vor- und nachgelagerten Versorgungsstrukturen (z.B. FTB2, FTB9) den Behandlungsprozessen dienlich zugeführt werden und auch der Analytik (z.B. FTB4, Forschung) und allen weiteren Prozessen entsprechend zur Verfügung stehen. Dafür muss in der Regel zunächst die Fähigkeit geschaffen werden, Daten in der notwendigen Qualität systemübergreifend zu managen und damit auch die ganzheitliche Interoperabilitätsfähigkeit zu schaffen. Dies haben wir im Übrigen exemplarisch über unsere KHZG Digitalisierungslandkarte abgebildet, die sehr gerne bei einem persönlichen Termin besprochen werden kann.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

Interesse an unserem Know How?

Autor:in
Hendrik Riedel
Managing Director
Dipl.-Wirtsch.-Ing.
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Die Digital Avantgarde

20 anerkannte Expert:innen
unterstützen sich im Team
Über 250 Mio. € Projekbudget
werden operativ begleitet
3 Standorte in Deutschland
und bei Kunden vor Ort
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Bei Interesse können Sie entweder unser Kontaktformular nutzen oder sich direkt an einen unserer Ansprechpartner wenden.

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    Hendrik Riedel
    Managing Director
    Dipl.-Wirtsch.-Ing.
    Prof. Dr. rer. medic.
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